Rita Famos leitet als Präsidentin die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS). Am Forum christlicher Führungskräfte 2026 zeigt sie im Grusswort auf, wie Kirche und Wirtschaft zusammenspielen.
«Kirche und Wirtschaft spielen nicht gegeneinander, sondern teilen wichtige gesellschaftliche Wirkungsfelder», betont Rita Famos. Im Grusswort möchte sie zudem über den Aspekt sprechen, Leitung als einen Dienst zu betrachten.
EKS vielfältig leiten
Die 60-Jährige bringt selbst viel Erfahrung als Führungsperson mit. Bevor sie zur Präsidentin der EKS gewählt wurde, arbeitete die in Uster wohnhafte Famos als Abteilungsleiterin für Spezialseelsorge bei der Reformierten Kirche Kanton Zürich. In ihrem jetzigen Beruf führt sie den Vorsitz des Rates der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz. Rita Famos vertritt die EKS im öffentlichen Leben und gibt den Mitgliedkirchen gemäss der Verfassung der EKS «Anregungen zum kirchlichen Leben und zur kirchlichen Auftragserfüllung». Ausserdem setzt sie sich für die Förderung der Beziehungen zwischen den Mitgliedkirchen ein.
Partizipativ führen
Um Menschen zu leiten, sei ihr ein «Führungsverständnis, das gut zuhört, Verantwortung teilt und Klarheit nicht mit Härte verwechselt» eine Stütze. Famos beruft sich auf eine «partizipative Führungskultur»: Sie möchte die Personen, die sie führt, gemäss ihren Gaben fördern und «sie in ihre Kraft bringen». Für sie bedeute gute Führung, Orientierung zu bieten, Vertrauen aufzubauen und zusammen Verantwortung zu übernehmen.