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Glaube und Arbeit – geht das?

Religion dient vielen Menschen als Stütze im Alltag. Leute ziehen Kraft, Motivation und Sinn aus ihrem persönlichen Glauben. Inwiefern kann und darf der Glaube auch im Beruf ausgelebt werden?

Ein Schild mit der Aufschrift «Gottes Diener bei der Arbeit» auf einer Baustelle (Bild: Unsplash).

Im Online-Magazinreligion.chschildern der Rechtswissenschaftler Andreas Stöckli und die Rechtswissenschaftlerin Christina Schuhmacher aus juristischer Perspektive ihre Überlegungen zum Thema «Religion am Arbeitsplatz».

Stöckli und Schuhmacher zeigen auf, dass der «Schutz religiöser Ausdrucksformen» in Firmen nicht unbedingt gewährleistet ist. Private Arbeitgeber seien nämlich nicht verpflichtet, sich direkt an die Gesetze der Religionsfreiheit und das Verbot der religiösen Diskriminierung zu halten. Nichtsdestotrotz habe der Arbeitgeber die Persönlichkeit seiner «Angestellten zu schützen, worunter auch Glaubensansichten und religiöse Bedürfnisse fallen». Deshalb müsse der Arbeitgeber den Arbeitnehmenden «im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten» religiöse Tätigkeiten gestatten. Diesen unklar definierten Sachverhalt bezeichnen Stöckli und Schuhmacher als «Spielraum», der Potenzial für Konflikte und Unsicherheiten berge. 

Aber auch für die Arbeitgeber selbst ist es in einer säkularen Gesellschaft nicht immer leicht, wenn sie ihren privaten Glauben ins Berufsleben integrieren möchten. Chefs von Unternehmen werden ständig mit wichtigen Fragen und Entscheidungen konfrontiert, welche sie aus rechtlicher, wirtschaftlicher und ethischer Sicht beantworten müssen.

Wie christliche Führungskräfte mit ihrem persönlichen Glauben im Berufsalltag umgehen, erfahren Interessierte am Forum christlicher Führungskräfte am 11. September 2026 in der Parkarena Winterthur.