Bhutan setzt auf Glück

Bruttonationalglück statt Bruttoinlandprodukt: Das Königreich Bhutan wendet einen unkonventionellen Massstab, wenn es um den Lebensstandard der Bevölkerung geht.

Das BIP pro Kopf von Bhutan beträgt gerade einmal drei Prozent des schweizerischen. Doch das dürfte dem kleinen Staat, der sich – eingeklemmt zwischen Indien und China – mitten im Himalaya befindet, herzlich egal sein: In Bhutan setzt man auf das Bruttonationalglück (BNG).

 

BNG steht in der Verfassung

Was nach einem Marketinggag klingt, mit dem sich ein westeuropäischer Staat im globalen Standortwettbewerb bessere Karten verschaffen will, ist seit den 1970er Jahren fixer Bestandteil von Bhutans Staatsphilosophie. Seit 2008 ist das BNG sogar in der Landesverfassung verankert. Es basiert auf vier Säulen: «gute Regierungsführung», «nachhaltige sozioökonomische Entwicklung», «Umweltschutz» und «Förderung und Erhaltung der Kultur». Politische Vorschläge werden daran gemessen. Finanzielle Aspekte sind zweitrangig.

 

Noch sind nicht alle glücklich

Erhoben wird das BNG seit 2008 mittels einer Umfrage, die seither dreimal stattfand. Tatsächlich ist der Anteil der als glücklich eingestuften Menschen zwischen 2010 und 2015 von 40.9 auf 43.4 Prozent gestiegen. Es zeigt aber auch: Bhutan hat in punkto Bruttonationalglück noch Potenzial nach oben. Wie hoch wäre das BNG wohl in der Schweiz? Am Forum christlicher Führungskräfte 2020 finden wir Antworten darauf.

Dem Königreich Bhutan sind glückliche Einwohner wichtiger als reiche. (Bild istock)

Ein Manager fürs Wohlfühlen

In immer mehr Unternehmen sorgt ein Chief Happiness Officer (CHO) für «frohes Schaffen» am Arbeitsplatz. Wie funktioniert «verordnetes» Wohlfühlen?

Die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden auffangen und die konstruktive Zusammenarbeit fördern: Dafür ist ein Feel Good Manager oder eben ein CHO gemäss Wikipedia da. Immer mehr Unternehmen schaffen eine solche Position. Prominentes Beispiel ist der Schweizer Taschenhersteller Freitag. Zum 25-Jahr-Jubiläum im Herbst 2018 schrieb das Unternehmen offiziell eine neue Stelle aus: den «Executive Vice Pleasident for Global Happiness».

 

Motivierte und loyale Mitarbeitende

Das Ziel ist klar: Der oder die Glücksbeauftragte soll den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz erhöhen und damit die Mitarbeitenden zu Höchstleistungen und mehr Verbundenheit zum Unternehmen anspornen. Das geschehe beispielsweise durch Events, die den Teamspirit fördern, erklärt Anna-Lena Schneider im Interview mit lead-digital.de. Sie ist Chief Happiness Officer bei einem deutschen Unternehmen. In dieser Position sei sie in erster Linie Vermittlerin zwischen Mitarbeitenden und Geschäftsführung.

 

Mitarbeitende möchten mitbestimmen

Anna-Lena Schneider betont: «Kooperative Führung und Mitbestimmung sind Leitgedanken geworden, wenn es um die Mitarbeiterzufriedenheit geht. Es ist wichtig dem Team ein Sprachrohr zu geben.» Wie Verantwortungsträgerinnen und -träger in Schweizer Unternehmen für Wohlbefinden sorgen, verraten sie am fünften Forum christlicher Führungskräfte am 20. März 2020 in Winterthur.

Zu den Aufgaben des Chief Happiness Officers gehört das Organisieren von Events, die den Teamspirit fördern.

Von wegen «frohes Schaffen»

Jeder zweite Angestellte in der Schweiz findet seinen Chef inkompetent: Das zeigt eine neue Umfrage der Beratungsfirma «Great Place to Work» (GPTW). Woran liegts?

Befragt wurden rund 50‘000 Angestellte in 200 Firmen. Dass so viele Leute ihren Chef für inkompetent halten, hat aber weniger mit mangelnder Fachkompetenz zu tun. Vielmehr kritisieren die Angestellten die Entscheidungsschwäche, die mangelnde Kommunikationsfähigkeit und das fehlende Einfühlungsvermögen ihrer Vorgesetzten. Diese eher weichen Faktoren strahlten dann auf alles andere, erklärt Michael Hermann, Chef von GPTW Schweiz: Wenn das Management nicht offen sei gegenüber Ideen und Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeitenden, werde es automatisch für alles verantwortlich gemacht, was nicht rundläuft. Am Forum christlicher Führungskräfte vom 20. März 2020 wollen wir es natürlich genau wissen: Wie sorgen die referierenden Führungskräfte für ein gutes Klima und motivierte Angestellte?

Wie sorgen Führungskräfte für ein gutes Betriebsklima und motivierte Angestellte?

Stand aufstellen, Führungskräfte erreichen

Das Forum christlicher Führungskräfte lebt nicht nur von interessanten Referaten und Workshops, sondern auch von einer lebendigen Ausstellung: Melden Sie sich jetzt an!

Rund 400 Führungskräfte und Verantwortungsträger werden am Forum 2020 erwartet. Diese interessante Zielgruppe können Sie als Aussteller direkt erreichen. Das Kongresszentrum Parkarena Winterthur bietet Platz für 40 Firmen und Organisationen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft, um sich an einem Stehtisch zu präsentieren. Die Plätze sind jedes Jahr sehr begehrt. Verlieren Sie also keine Zeit und melden Sie sich für die Tischmesse an!

Sichern Sie sich Ihren Stehtisch und erreichen Sie über 400 Verantwortungsträger und Führungskräfte am Forum 2020.

«Frohes Schaffen» – der Film

«Frohes Schaffen» ist gemäss dem Online-Wörterbuch Wiktionary umgangssprachlich ein Gruss für eine gute Arbeitsmoral oder auch ein launischer Kommentar, der sich auf die anstehende Arbeit bezieht.

 

«Also dann, frohes Schaffen!», heisst etwa so viel wie: «Ich wünsche dir weiterhin viel Spass und Erfolg bei der Arbeit.» Die Floskel entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Es gibt sogar einen Dokumentarfilm zum Thema «Frohes Schaffen» und Arbeitsmoral. Die vielen Online-Kommentare zeigen, wie emotional unterschiedlich die Thematik ausgelegt wird. Das 5. Forum christlicher Führungskräfte geht ihr deshalb konstruktiv auf den Grund. In Winterthur wird am 20. März 2020 die Gratwanderung zwischen Erfolgsdruck und Erfolgserlebnis beleuchtet. Unternehmenskultur und Lebensglück können sich gegenseitig positiv beeinflussen, wie Referierende aus ihrer praktischen Erfahrung mit christlichen Werten zu berichten wissen.

 

Offizieller Trailer Dokumentarfilm «Frohes Schaffen»

TV-Beitrag über Dokumentarfilm «Frohes Schaffen»

Unternehmenskultur und Lebensglück können sich gegenseitig positiv beeinflussen. Wie könnte das gehen? Dieser Frage geht das Forum christlicher Führungskräfte am 20. März 2020 in der Parkarena Winterthur auf den Grund.

Forum erstmals in Winterthur

Forum christlicher Führungskräfte 2020 neu als Tagesseminar.

«Frohes Schaffen!» lautet das Motto des fünften Forums christlicher Führungskräfte, das erstmals als Tagesseminar und erstmals in Winterthur durchgeführt wird – und zwar am Samstag, 20. März 2020. Bereits am 5. April diesen Jahres findet in Lausanne ein französischsprachiges Forum statt.

 

Wie gehen Verantwortungsträger mit den Wechselwirkungen zwischen Sinnsuche, Lebensglück, Erfolgsdruck und Unternehmenskultur um? Diese Frage beleuchten rund 20 Referierende am Forum christlicher Führungskräfte 2020, das erstmals in Winterthur und neu als Tageseminar stattfindet. Ein Jahr vor dem Managementkongress, den alle zwei Jahre mehrere hundert Führungskräfte besuchen, gibt der Vorstand verschiedene Konzeptänderungen bekannt: Nachdem das Forum bislang in Bern oder Fribourg zweisprachig an zwei Tagen stattfand, wird dieses und nächstes Jahr je ein eintägiges französisch- und ein deutschsprachiges Forum organisiert: Dieses Jahr im Hotel Aquatis in Lausanne am Freitag, 5. April 2019, und nächstes Jahr am Samstag, 20. März 2020, in der Parkarena Winterthur.

 

Vom Regierungsrat bis zum Chefökonom

Bereits ein Jahr vor dem Forum in Winterthur wurden die ersten Referentinnen und Referenten bekanntgegeben. Mit dabei sind etwa der Zuger Regierungsrat und ehemalige Unternehmer Andreas Hostettler, der Managementberater Andreas Krafft, der selbständige Führungscoach Andreas Pfeifer, der Forschungs- und Entwicklungschef der Sika Gruppe, Urs Jäger, oder Adriel Jost, Chefökonom des Wirtschaftsberatungsunternehmens Wellershoff & Partners. Individualpsychologin und «Humor-Fachfrau» Beatrix Böni beleuchtet das Thema «Frohes Schaffen» aus verschiedenen Perspektiven und berichtet von ihren beruflichen Erkenntnissen in Schauspiel sowie Clownpädagogik.

 

Austausch steht im Vordergrund

Zwischen den Referaten am Forum christlicher Führungskräfte sorgt Pianist Martin Villiger für musikalische Abwechslung. In erster Linie ist das Forum aber eine Austauschplattform für Führungskräfte aus allen möglichen Bereichen in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kirche, die von Erfahrungen profitieren und sich vernetzen möchten. Anmelden kann man sich via www.forum2020.ch. Bis Ende Juli 2019 profitiert man vom Frühstbucherrabatt.

«Frohes Schaffen!» – mehr als eine Floskel: Am Forum christlicher Führungskräfte 2020 teilen Persönlichkeiten ihre Erfahrungen rund um Unternehmenskultur, Lebenssinn und Erfolgsdruck.